Ich habe mich heute bei strahlendem Sonnenschein auf einen Spaziergang begeben. Einmal mehr war ich von der wunderschönen Natur überwältigt.
Mein Lieblingsplätzchen in der Natur ist schnell erreicht. Es ist eine rote Bank auf einer Anhöhe mit direkter Sicht auf den Säntis und die Churfirsten. Dort setze ich mich hin und lasse mein Gesicht von der Sonne bestrahlen. Ich spüre dann jeweils förmlich, wie die Strahlen durch meine Haut dringen und dort direkt in Glückshormone umgewandelt werden. Meistens setze ich meinen Spaziergang erst dann fort, wenn Wolken aufziehen oder ich sonst einen dringenden Grund habe, nach Hause zu gehen.
Mein Lieblingsplätzchen in der Natur ist schnell erreicht. Es ist eine rote Bank auf einer Anhöhe mit direkter Sicht auf den Säntis und die Churfirsten. Dort setze ich mich hin und lasse mein Gesicht von der Sonne bestrahlen. Ich spüre dann jeweils förmlich, wie die Strahlen durch meine Haut dringen und dort direkt in Glückshormone umgewandelt werden. Meistens setze ich meinen Spaziergang erst dann fort, wenn Wolken aufziehen oder ich sonst einen dringenden Grund habe, nach Hause zu gehen.
Auf meinem Spaziergang bin ich nur 3 Mal anderen Menschen begegnet. Auffällig war, dass alle etwa ein halbes Jahrhundert älter waren als ich. Warum eigentlich begeben sich nicht mehr junge Menschen in die Natur?
Als ich einem alten Herr mit Stock begegnet bin, sagte er „Grüess Gott wohl“ zu mir, während ich mit meinem zweisilbigen „Grüezi“ recht schäbig daneben aussah. Meine Theorie zu dieser ausgedehnten Begrüssungsformel: In der Natur nehmen sich die Menschen noch Zeit für freundliche Gesten und sind gut gelaunt. Diese Vermutung hat sich mir eine halbe Stunde später bestätigt, als mir in der mehr besiedelten Gegend und neben befahrener Strasse eine Frau begegnet ist, die mein Grüssen nicht erwiderte.
Oft und gerne nehme ich die Chance wahr und lasse in der Natur meine Seele baumeln. Vor allem wenn ich viel Stress habe oder über etwas nachdenken möchte, kann ich an der frischen Luft abschalten und neue Energie tanken. Da die Natur so viele verschiedene Facetten hat, wird es mir auch nie langweilig. Ob ich in den Bergen, im Wald oder an einem See bin, ist deshalb nebensächlich.
Hallo Melanie
AntwortenLöschenEs ist schön, wenn man die Natur gleich um die Ecke hat. Mir ist auch schon aufgefallen, dass die meisten Menschen, die in der Natur spazieren älteren Semesters sind. Viele Jugendlichen kommen wahrscheinlich gar nicht auf die Idee einen Spaziergang durch den Wald zu machen. Auch ich denke jedesmal wenn ich im Wald bin, dass ich das eigentlich öfters tun sollte, erinnere mich aber jeweils erst wieder an diese Vorsätze, wenn ich das nächste Mal zufällig im Wald bin.
Gruss, Pascal